*Das Kriegsende 1945 in Jöllenbeck im CVJM

Am 2. Ostersonntag, dem 2. April 1945, erreichen um die Mittagszeit die Panzer der amerikanischen "5th armored Division" über Werther und Häger den Ortseingang von Jöllenbeck und die Panzersperre auf der Beckendorfstraße in Höhe der Geschäftshäuser Aufderheide und Brinkmann. Bäckermeister Hans Brinkmann gehört nicht zu denjenigen, die an Hitler und an einen "Endsieg" glauben. Er ist Mitglied im CVJM und Bruderrat der Bekennenden Kirche. Aus dem Obergeschoss seines Hauses setzt er für Jöllenbeck mit einem großen Bett-Tuch die weiße Fahne. Er wird auf Anordnung des NSDAP-Ortsgruppenleiters verhaftet und in der Arrestzelle des Amtshauses inhaftiert. Einem couragierter Jöllenbecker Bürger gelingt es, Hans Brinkmann durch gewaltsamen Aufbruch des Amtshauses zu befreien. (2005)

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Kirche Quellensammlung zum Kriegsende 1945 in Jöllenbeck

Als nun der Feind näher kam, sagte unser Opa, "Holt mal ein Bettlaken, dass wir uns dem Feind ergeben wollen", erinnert sich eine Zeitzeugin an den Einmarsch der Amerikaner in Jöllenbeck. An provisorisch eingerichteten Panzersperren kämpft ein letztes Aufgebot von "Volkssturm"-Leuten. Es kommt zu Schießereien, einzelne Wohnhäuser, der Hof Böckmann und die Ravensberger Seidenweberei werden in Brand geschossen. Ein gigantischer amerikanischer Militärkonvoi rollt durch Jöllenbeck auf dem Vormarsch Richtung Weser und Berlin. Zivilbürger kommen nicht zu Schaden. Die Jöllenbecker Bürger sind froh, dass der Krieg beendet ist. Als Befreier werden die Amerikaner jedoch nicht empfangen. (2005)

 

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