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Das Armen- und Waisenhaus in Jöllenbeck

Vor 152 Jahren, am 21. April 1857, erwirbt die evangelische
Kirchengemeinde zu Jöllenbeck auf Initiative von Pastor Johann Heinrich Volkening für 1550 Reichsthaler die in der Dorfmitte gelegene landwirtschaftliche
Besitzung "Möcker" (Eickumer Str. 1) zur Errichtung eines Armen- und Waisenhauses.
Sie erfüllt damit ein Vermächtnis des Jöllenbecker Bauers Johann
Heinrich Upmeier zu Belzen, der 1856 im jungen Alter von 21 Jahren verstarb. Er
hatte in seinem Testament vom 2. Mai 1856 der Kirchengemeinde als Grundstock für den
Bau eines Armenhauses 900 Reichsthaler gestiftet. Seine Schwester Louise Upmeyer erfüllt den letzten Willen ihres verstorbenen Bruders durch weitere Zustiftungen in reichem Maße. (Stand: 28.02.2009)
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